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FM-Connect Chat

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FM-Solutionmaker: Gemeinsam Facility Management neu denken

Standort- und Nutzungsdifferenzierung

Facility Management: Banken & Versicherungen » FM‑Zielbild » Nutzungsdifferenzierung

Nutzungsdifferenzierung für Banken und Versicherungen mit bedarfsgerechten Flächenkonzepten

Standorte nutzungsgerecht planen und betreiben

Nutzungstypen großer Standorte

Nutzungsart

Kerngeschäftlicher Schwerpunkt

Vorrangige FM-Ziele

Hauptverwaltung und Campus

Unternehmenssteuerung, Fachbereiche, Kontrollfunktionen

Arbeitswelt, Sicherheit, Flächenflexibilität, Energie, Repräsentation

Handels- und Treasury-Standort

zeitkritische Markt- und Handelsaktivitäten

hohe Verfügbarkeit, Notstrom, Kühlung, Zutritt, Kommunikation, Ersatzarbeitsplätze

Rechenzentrums- und IT-Standort

Datenverarbeitung und digitale Dienste

Redundanz, Energie, Kühlung, Brandschutz, physische und Cybersecurity

Service- und Callcenter

Kundenservice, Schadenaufnahme, Bestandsverwaltung

Arbeitsplatzkapazität, Akustik, Telekommunikation, Schichtbetrieb, BCM

Schaden- und Leistungszentrum

Prüfung und Regulierung von Versicherungsfällen

sichere Datenverarbeitung, Besprechung, Archiv und Spitzenlastfähigkeit

Schulungs- und Konferenzzentrum

Qualifizierung und Kommunikation

flexible Räume, Medientechnik, Hospitality, Barrierefreiheit

Archiv-, Post- und Logistikstandort

Dokumente, Akten und Materialströme

Informationsschutz, Brandschutz, Klima, Logistik und Entsorgung

Gastronomie- und Veranstaltungsbereiche

Versorgung, Begegnung und Repräsentation

Hygiene, Lüftung, Kälte, Energie, Sicherheit und Besuchermanagement

Kleine Standorte

Nutzungstypen kleiner Standorte

   

Filial- oder Standorttyp

Charakteristik

FM-Schwerpunkte

Bargeldführende Bankfiliale

Beratung, Bargeldannahme oder -ausgabe

Überfallprävention, Wertschutz, Alarmierung, Video, sichere Logistik

Bargeldlose Beratungsfiliale

Beratung und digitale Dienstleistungen

Vertraulichkeit, IT-Verfügbarkeit, Akustik, Barrierefreiheit

Selbstbedienungsstandort

Automaten und Terminals, teilweise ohne Personal

Geräteverfügbarkeit, Fernüberwachung, Zutritt, Vandalismusschutz, Reinigung

Versicherungsagentur

Beratung und Vertragsservice

vertrauliche Beratung, Markenstandard, digitale Anbindung, flexible Mietflächen

Schaden- oder Kundenservicebüro

persönliche Schadenaufnahme und Kundenbetreuung

Datenschutz, Wartebereich, Beratung, barrierearme Zugänglichkeit

Kleines Regionalbüro

administrative oder vertriebliche Arbeit

standardisierte Technik, Arbeitsplatzqualität, zentrale Serviceprozesse

Shop-in-Shop oder temporärer Standort

begrenzte Laufzeit und geteilte Infrastruktur

klare Betreibergrenzen, Datenschutz, Rückbau- und Sicherheitskonzept

Unbemannter Technikstandort

Kommunikations- oder SB-Technik

Fernüberwachung, Zutritt, Störungs- und Instandhaltungsmanagement

Unterschiedliche Betriebsmodelle

Steuerungselement

Großer technisierter Standort

Kleine Filiale oder Agentur

Organisation

lokale Betreiber- und Fachorganisation

zentrale Steuerung, minimale lokale Aufgaben

Technische Überwachung

Leitstand und Gebäudeautomation

Fernmonitoring, standardisierte Meldungen

Instandhaltung

differenzierte Anlagenstrategien

standardisierte Wartungspakete

Bereitschaft

eigene oder dedizierte Rufbereitschaft

regionaler Entstördienst

Ersatzversorgung

feste Redundanzen und Notbetriebsarten

organisatorische Ersatzlösung oder Standortverlagerung

Dokumentation

umfassende Anlagen- und Betriebsdokumentation

standardisierte digitale Standortakte

Sicherheit

mehrstufige Zonen und Leitstellenanbindung

typbezogener Sicherheitsstandard

Dienstleistungen

standortspezifische Leistungsbilder

gebündelte regionale Verträge

Energie

detaillierte Unterzähler und Optimierung

automatisierte Plausibilisierung und Portfoliobenchmark

BCM

standortbezogene Wiederanlaufplanung

Umleitung zu Alternativstandorten oder digitalen Kanälen

Beispielhafte Kritikalitätsklassen

Klasse

Auswirkung eines Ausfalls

Beispiel

Grundanforderung

K1 – existenziell

Gefährdung von Menschen oder unmittelbarer Ausfall kritischer Finanzdienstleistungen

Sicherheitsstrom, Brandmeldung, Rechenzentrumskühlung

kontinuierliche Überwachung, sofortige Eskalation, getestete Rückfallebene

K2 – geschäftskritisch

erhebliche finanzielle, regulatorische oder reputative Wirkung

Handel, zentrale Kommunikation, kritischer Kundenservice

kurze Wiederherstellungszeit, priorisierte Ersatzteile, Bereitschaft

K3 – betriebsrelevant

merkliche, aber zeitlich beherrschbare Beeinträchtigung

allgemeine Büroversorgung, Aufzug in redundant erschlossenem Gebäude

definierte Servicezeit und Ersatzverfahren

K4 – unterstützend

überwiegend Komfort- oder lokale Einschränkung

dekorative Beleuchtung, nichtkritische Ausstattung

reguläre Bearbeitung

Die Einstufung erfolgt nicht allein nach Anlagentyp

Derselbe Aufzug kann in einem barrierefreien Zugang einer Filiale geschäftsrelevant sein, während er in einem Gebäude mit mehreren Alternativen eine geringere Kritikalität besitzt.

Management-Cockpit

Perspektive

KPI

Berechnung beziehungsweise Aussage

Beispielhafte Zielrichtung

Kerngeschäft

Geschäftsgewichtete Ausfallzeit

Ausfallstunden, gewichtet nach Prozesskritikalität

kontinuierlich sinkend

Kerngeschäft

Standortbedingte Geschäftsunterbrechungen

Anzahl und Wirkung

keine vermeidbare K1-Unterbrechung

Compliance

Pflichtprüfungserfüllung

fristgerecht erledigt zu fällig

100 % kritisch

Compliance

Kritische Feststellungen

offene Sicherheits- und Complianceabweichungen

null überfällig

Resilienz

Erfüllung der Wiederherstellungsziele

Tests innerhalb RTO

100 % kritisch

Resilienz

Erfolgreiche Notfalltests

bestanden zu geplant

100 % kritische Szenarien

Technik

Verfügbarkeit kritischer Funktionen

betriebsbereite Zeit zur Servicezeit

nach BIA, beispielsweise ≥ 99,95 %

Technik

Mittlere Wiederherstellungszeit

Zeit von Ausfall bis Wiederherstellung

sinkend

Technik

Wiederholstörungsquote

wiederkehrende zu relevanten Störungen

beispielsweise < 10 %

Instandhaltung

Wartungserfüllung

fristgerecht zu fällig

K1/K2 100 %

Assets

Risikobewerteter Instandhaltungsrückstand

offene Maßnahmen, gewichtet nach Risiko

keine ungedeckte K1-Maßnahme

Assets

Erneuerungslücke

erforderliche zu finanzierte Erneuerung

mittelfristig geschlossen

ESG

Energieintensität

bereinigter Verbrauch je Fläche/Nutzung

jährliche Reduktion

ESG

Betriebliche Emissionen

Scope-1-/2-bezogene Standortemissionen

gemäß Dekarbonisierungspfad

ESG

Klimarisikoabdeckung

bewertete Standorte zu Gesamtbestand

100 %

Fläche

Effektive Auslastung

Nutzung zu verfügbarer Kapazität

nutzungsbezogener Zielkorridor

Workplace

Nutzerzufriedenheit

standardisierter Index

beispielsweise ≥ 80 %

Workplace

Raumqualitätsbeschwerden

Beschwerden je 100 Nutzende

sinkend

Filialen

Technische Filialverfügbarkeit

nutzbare Öffnungszeit zu Sollzeit

beispielsweise ≥ 99 %

Filialen

SB-Geräteverfügbarkeit

verfügbare Zeit zu Betriebszeit

geschäftlich festzulegen

Services

SLA-Erfüllung

fristgerecht und qualitätsgerecht

beispielsweise ≥ 95 %

Services

First-Time-Fix

beim ersten Einsatz gelöste Fälle

beispielsweise ≥ 85 %

Daten

Asset-Datenqualität

geprüfte Pflichtdaten zu Soll

kritisch 100 %

Digital

Wiederherstellbare OT-Systeme

erfolgreich getestete Systeme

100 % kritisch

Wirtschaft

FM-Gesamtkosten

Betriebs-, Energie-, Instandhaltungs- und zurechenbare Kapitalkosten

lebenszyklusoptimiert

Wirtschaft

Budget- und Forecast-Güte

Ist zu Prognose

definierter Korridor

Provider

Dienstleisterperformance

Qualität, Sicherheit, Termin und Nachweis

keine kritische Nichterfüllung

Projekte

Betriebsbereitschaft bei Übergabe

erfüllte Übernahmekriterien

100 % vor Regelbetrieb